Der Hundetrainer

Im Allgemeinen geht in Deutschland gar nichts ohne eine Ausbildung, ein Zertifikat oder sonst einen Schein, der einen dazu befähigt, offziell Dinge zu tun, die man privat sowieso vielleicht schon gemacht hat. Dies gilt allerdings nicht für Hundetrainer/-pychologen/-therapeuten usw. , denn jeder Depp – auf gut Deutsch – darf sich selbst dieses Prädikat zusprechen und von jetzt auf gleich eine Hundeschule eröffnen, auch wenn er vielleicht noch nicht mal eine popelige BH mit seinem eigenen Wauzi hinbekommen hat. [Die BH ist mitnichten das Nonplusultra in der Hundeerziehung, soll hier aber nur als Beispiel für irgendeine zielgerichtete Form der Hundeausbildung genannt werden].

Und seien wir ehrlich: Auch in den Vereinen trainieren oft Leute, die den Trainierten gerade mal zwei Schritte voraus sind. Diesen muss man aber zugute halten, dass sie dies ehrenamtlich und unentgeltlich tun und ein lernwilliger Neutrainer sich im Notfall an die „alten Hasen“ im Verein wenden kann, da ja kein kommerzielles Interesse besteht, dem Kunden unendliche Kompetenz vorzugaukeln. Dennoch profilieren sich Trainer – ob alt oder neu, im Verein oder selbstständig – gerne geradezu guruhaft über ihre Rolle profilieren, anstatt das hehre Ziel anzustreben, Wissen in Denkvermögen und Selbstständigkeit zu verwandeln. Ein richtig, richtig guter Trainer hat eigentlich nur ein Ziel: Seine Schüler „loszuwerden“, indem er sie zu fähigen Hundeführern erzieht, die einen Trainer nur noch in ihren Hundesportarten nötig haben.

Doch nun zum Zweck dieses Posts: Hier findet sich eine wirklich informativ und umfassend geschriebene dreiteilige Artikelreihe, die beschreibt, wie man einen guten Ausbilder bzw. Hundeschule findet, worauf man achten soll und was ein absolutes No-go ist. Ganz hervorragend geschrieben!

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